Wer nicht selbst einen Pflegefall in der Familie hat, kennt im Freundeskreis Personen, die mindestens einen Angehörigen haben, der als Pflegegrad eingestuft ist. Im Jahr 2018 waren mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland auf die Hilfe einer Pflegekraft angewiesen. In den Pflegegraden eins bis drei mag die häusliche Pflege noch halbwegs selbst zu bewerkstelligen sein, ab Pflegegrad vier wird es kritisch.
Eine 24-Stundenbetreuung ist in der Regel notwendig. Dass Angehörige diese Aufgabe über einen längeren Zeitraum meistern können, ist zweifelhaft, eine stationäre Unterbringung scheitert häufig am Einwand des Pfleglings oder an den finanziellen Belastungen. Für die Angehörigen wird diese Situation zur Zerreisprobe.
SunaCare Test & Bewertung
Das wichtigste auf einen Blick:
- Die SunaCare GmbH ist ein legaler und seriöser Vermittler für Pflegefachkräfte aus Berlin.
- Zertifizierte polnische Pflegekräfte ermöglichen die häusliche Pflege zu moderaten Preisen.
- SunaCare vermittelt ausschließlich Mitarbeiter polnischer Pflegedienste, der deutsche Auftraggeber geht nur einen Dienstleistungsvertrag ein.
- Häusliche Pflege bietet dem Pflegling größtmöglichen Komfort.
- Die 24-Stunde-Rufbereitschaft des Pflegepersonals entlastet die Angehörigen umfassend.
Alternative
Eine gute Alternative zu Sunacare ist der Anbieter Diadema. Auch dort ist es möglich, eine kostenlose Anfrage zu stellen.
SunaCare Erfahrungen
Was für Zähne gilt, gilt auch für die Pflege – Zahnersatz aus Budapest, Augen Lasern in Antalya – es ist kein Geheimnis mehr, dass bestimmte Dienstleistungen im medizinischen Sektor in anderen Ländern deutlich günstiger, aber mindestens genauso gut wie in Deutschland erbracht werden. Die zu pflegende Person in einem Seniorenstift im Ausland unterzubringen, wäre eine Option. Diese hätte aber den Nachteil, dass der Pflegling eben doch wieder aus seinem gewohnten Umfeld herausgerissen wird. Dazu kommt, dass die häusliche Pflege keinen finalen Schritt darstellt. „Das Heim“ suggeriert vielen Pfleglingen und deren Angehörigen „Die Endstation“ – ein Gedanke, der dazu führt, dass viele Angehörige die ungeheure Last der häuslichen Pflege auf sich nehmen.
Einfacher ist es, die Pfleger nach Deutschland zu holen. Nicht erst seit dem EU-Beitritt Polens haben sich polnische Handwerker als gute und bezahlbare Auftragnehmer herauskristallisiert. Was für das Handwerk gilt, gilt auch für den Pflegebereich.
Ambulante oder häusliche Krankenpflege ist einer der am stärksten wachsenden Märkte in Deutschland. Es ist ein Geschäft mit knappen Ressourcen geworden. Rund 30.000 Pflegekräfte fehlen aktuell in Deutschland.
Und so, wie Verbraucher schauen, wo sie bei einem Fernseher für den günstigsten Preis die beste Leistung bekommen, so ist es völlig legitim, auch bei der Suche nach einer Pflegekraft nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis zu schauen. Dazu ein Beispiel: Eine stationäre Vollpflege bei der Diakonie in Frankfurt am Main ist 1.000 Euro im Monat teurer, als die stationäre Vollpflege bei der Diakonie in Frankfurt an der Oder. Es besteht also auch innerhalb der Anbieter in Deutschland ein massiver Wettbewerb. Wie sieht es aber mit ausländischen, speziell polnischen Pflegekräften aus, die es ermöglichen, dass der Pflegling zu Hause versorgt wird?
Spezialisierung auf die Vermittlung polnischer Krankenpflegerinnen

SunaCare hat sich darauf fokussiert, Haushalten in Deutschland zur Unterstützung bei der Pflege eines Angehörigen geschultes Fachpersonal aus Polen zu vermitteln. Warum gerade aus Polen? Pflegekräfte aus Polen verfügen über qualifizierte Ausbildungen als Krankenschwestern, Altenpflegerinnen oder Physiotherapeutinnen. Auf der anderen Seite muss man ganz klar das Lohnniveau berücksichtigen. Dieses liegt deutlich unter dem der Bundesrepublik. In diesem Zusammenhang gilt es, einen extrem wichtigen Punkt bei der Beschäftigung einer Pflegkraft aus Polen zu berücksichtigen:
SunaCare vermittelt keine Pflegekräfte, die arbeitsrechtlich als Angestellte des jeweiligen Haushaltes zählen. SunaCare vermittelt einen Dienstleistungsvertrag mit einem polnischen Pflegedienstleister. Das in Deutschland tätige Pflegepersonal ist von seinem Arbeitgeber in Polen nach Deutschland „entsendet“. Das bedeutet, dass Steuer, Sozialversicherung und das gesamte arbeitsrechtliche Umfeld in Polen geregelt sind, der deutsche Haushalt lediglich eine Dienstleistung auf der Grundlage eines Vertrages in Anspruch nimmt. Mit diesem Vorgehen schafft SunaCare absolute Rechtssicherheit für alle Beteiligten, ohne dass es am Ende für die Angehörigen zu einem bösen Erwachen, beispielsweise wegen illegaler Beschäftigung oder bei „Arbeiten auf Gewerbeschein“ zu Diskussionen wegen Scheinselbstständigkeit mit den hiesigen Behörden kommt.
Welche Leistungen vermittelt SunaCare?
Die von SunaCare vermittelten Pflegekräfte stehen zunächst 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Allerdings entfällt ein großer Teil davon auf Rufbereitschaft. Insgesamt gliedert sich die Arbeitszeit so, dass am Ende eine 40-Stunden-Woche steht. Die Tätigkeiten des Pflegepersonals fallen vielschichtig aus und umfassen
- Haushaltsführung (Kochen, Reinigungsarbeiten, Wäsche waschen, Gartenarbeit)
- Permanente Aufsicht der zu betreuende Personen
- Hilfe bei der Einteilung des Tagesablaufes
- Demenzbetreuung
- Unterstützung in der Genesungsphase nach einem Klinikaufenthalt
- Unterstützung bei Grund- und Intimpflege
- Unterstützung bei körperlichen Aktivitäten, beispielsweise beim Aufstehen, An- und Ausziehen, Essen reichen.
Wichtig: Unabhängig davon, aus welchem EU-Ausland eine Pflegekraft kommt, sie darf unabhängig von ihrer Ausbildung keine medizinische Hilfeleistungen, wie Spritzen setzen oder Medikamentenvergabe, gewähren. Grenzüberschreitende medizinische Hilfeleistungen sind in Deutschland nicht zulässig. Diese Aufgaben werden weiterhin von einem deutschen Pflegedienst wahrgenommen.
Wie funktioniert das Engagement einer polnischen Pflegekraft durch SunaCare?
Für die Angehörigen, die mit dem Gedanken an eine Pflegekraft vor Ort liebäugeln, stellt sich bei dem Thema „polnische Pflegekraft“ natürlich die Frage, wie die geeignete Person auswählen, wie steht es um die Kommunikation, was muss ich beachten?
SunaCare hat das Auswahlverfahren für polnische Pflegekräfte auf die einfachste Vorgehensweise reduziert. Der Interessent übermittelt füllt zunächst einen Fragebogen aus, in dem er angibt, in welchem Umfang die Betreuung notwendig ist, ob ein Führerschein vorliegen muss, kurz, er schildert detailliert seinen Bedarf.
SunaCare wählt im nächsten Schritt aus dem Fundus der infrage kommenden Pflegekräfte bei den polnischen Partnerunternehmen mehrere Personen aus, die in die engere Wahl kommen könnten. Bleiben Fragen offen, können diese unverbindlich in einem Telefonat erörtert werden.
Der deutsche Auftraggeber wählt nun eine Pflegekraft aus und teilt SunaCare mit, ab wann die häusliche Pflege starten soll. SunaCare übernimmt alle weiteren Schritte und stellt sicher, dass die Betreuung zum gewünschten Termin beginnen kann. Für den Auftraggeber entsteht keinerlei Aufwand in Bezug auf behördliche Formalitäten, weder in Deutschland noch in Polen.
Kosten
Was kostet die häusliche Pflege mit SunaCare?
Diese Frage ist natürlich besonders spannend und daher auch nicht mit einer Zahl zu beantworten. Die Kosten für die Pflegekraft orientieren sich an der Qualifikation. Hervorragende Deutschkenntnisse schlagen höher zu Buche, als Grundwissen. Ist ein Führerschein Voraussetzung, macht sich dies ebenfalls im Preis bemerkbar. Trotzdem ist die Entlohnung kein schwarzes Loch.
Die Familie des Pfleglings muss mit Aufwendungen zwischen 1.900 Euro und 2.500 Euro rechnen. Dazu kommen noch Kost und Logis. Zur Vergütung kommen allerdings keine weiteren Aufwendungen wie Urlaubsgeld oder ähnliches dazu – es handelt sich um einen Dienstleistungsvertrag, nicht um einen Arbeitsvertrag.
Wer zu Hause gepflegt wird, hat Anspruch auf Pflegegeld. Bei Pflegegrad 4 sind dies, Stand Juni 2019, immerhin 729 Euro, ein Betrag, der den Aufwand für eine häusliche Pflege durch eine polnische Pflegekraft mindert. Bei Pflegegrad 5 sind es immerhin 901 Euro. Dazu kommen noch 125 Euro monatlich als sogenannter Entlastungsbetrag. Damit mindert sich der Aufwand erheblich im Vergleich zu einer stationären Pflege, die in der Regel einen Eigenaufwand von über 2.000 Euro für die Angehörigen bedeutet.
Fazit
Die von SunaCare vermittelte Dienstleistung bietet am Ende allen Beteiligten Vorteile:
- Die Betreuung zu Hause stellt im Vergleich zur stationären Pflege keine „finale“ Lösung dar.
- Die Angehörigen müssen sich im wahrsten Sinne des Wortes um nichts kümmern.
- Der Dienstleistungsvertrag entbindet die Angehörigen von allen Risiken eines potentiellen Arbeitgebers für das Pflegepersonal.
- Die Kosten liegen deutlich unter den Aufwendungen für die stationäre Unterbringung.